Raphael Gärtig

Floete

Flöte

Raphael Gärtig studierte Flöte an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei KV Prof. Johannes Walter (langjähriger 1. Soloflötist der Sächsischen Staatskapelle Dresden) im Doppelstudium mit Diplomabschlüssen als Orchestermusiker und Musikpädagoge.

Weitere wertvolle Impulse für seine künstlerische Arbeit erhielt er im Rahmen von Privatstudien bei KV Prof. Dr. phil. Eckart Haupt und Meisterkursen u. a. bei Robert Aitken und Kate Clark.

Gegenstand seiner von Prof. Manfred Fechner und Prof. Ludger Rémy begutachteten Diplomarbeit war die Edition und Kommentierung des in Dresden in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) überlieferten Concerto F-Dur für Flauto traverso, Streicher und Basso continuo QV 5:139 von Johann Joachim Quantz.

Nach seinem Studium begann Gärtig sich verstärkt der sogenannten historisch informierten Aufführungspraxis auch als Barock- und Renaissancetraversflötist zu widmen.

Der gebürtige Görlitzer erlernte an der dortigen Musikschule „Johann Adam Hiller“ nach erstem Blockflötenunterricht bei Evelyn Kießling das Spiel auf der Querflöte bei Marianne Schmidt-Brümmer und nahm parallel dazu Klavierunterricht. Nach vorbereitendem Unterricht an der Dresdner Hochschule für Musik bei Prof. Arndt Schöne besuchte er von 1994–1998 die Sächsische Spezialschule für Musik Dresden (Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium; heute: Landesgymnasium) mit Hauptfach Flöte bei Prof. Ruth Börner und Nebenfach Klavier bei Prof. Marlies Jacob.

Von 1998–2000 war Raphael Gärtig Schüler der Komponistenklasse Halle–Dresden und erhielt dort Kompositionsunterricht u. a. von Hans Jürgen Wenzel und Karsten Gundermann.

Raphael Gärtig arbeitet als freischaffender Flötist in Dresden, unterrichtet an zwei Musikschulen und ist seit 2008 als Dozent beim Europäischen Musikworkshop Altomünster tätig. Er ist sowohl als Solist und Orchestermusiker, wie auch als Kammermusiker gefragt. So konzertierte er beispielsweise mit Sibylla Rubens, Guido Schiefen, Sonja Korkeala, Markus Kreul, Jana Reiner und Matthias Grünert. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem deutsch-australischen Komponisten George Dreyfus, welcher ihm auch ein Solostück für Flöte widmete.